Handwerk, Logistik und Industrie
Backup für Fertigungsunternehmen: CAD-Daten, ERP und Maschinenprogramme
Mindtime sichert die Fileserver, ERP-Datenbanken, virtuellen Maschinen und Konstruktionsrechner Ihres Produktionsbetriebs in eigene Tier-III-Rechenzentren in Deutschland und den Niederlanden. Die Backups sind unveränderlich, eine Kopie ist als Air-Gap-Kopie getrennt, und Disaster Recovery hält Standby-Infrastruktur für kritische Systeme bereit.
Auf Deutsch, Niederländisch oder Englisch.

- DE · NLGespeichert ausschließlich in eigenen Tier-III-Rechenzentren in Deutschland und den Niederlanden
- UnveränderlichObject-Lock-Speicher plus eine Air-Gap-Kopie; wir prüfen jeden Backup-Job
- ISO 27001 · NEN 7510Zertifiziert nach ISO 27001 und NEN 7510, der niederländischen Norm für Informationssicherheit im Gesundheitswesen; ein AVV zu jedem Vertrag
- DE · NL · ENSupport von Menschen, kein Callcenter im Ausland, keine Chatbots
Die kurze Antwort
Ein Fertigungsunternehmen braucht ein Backup, weil CAD-Modelle, CNC-Programme und ERP-Daten das Gedächtnis der Produktion sind und technische Unterlagen oft zehn Jahre und länger greifbar bleiben müssen. Mindtime sichert Server, Datenbanken, NAS-Geräte und Arbeitsplatzrechner, legt unveränderliche Kopien in Deutschland und den Niederlanden ab und testet Disaster Recovery vierteljährlich.
Was auf dem Spiel steht
Was ein Produktionsbetrieb an Daten verlieren kann
CAD-Modelle und CNC-Programme
3D-Modelle, Zeichnungen und die daraus abgeleiteten CNC-Programme stecken Jahre an Konstruktion. Oft existieren sie nur auf dem Konstruktionsserver und auf einigen Arbeitsplatzrechnern.
Technische Unterlagen
Risikobeurteilung, Prüfberichte und Konformitätserklärung zu einem Produkt müssen Jahre nach dem Verkauf noch vorliegen, wenn jemand nachfragt.
ERP und Fertigungsplanung
Stücklisten, Fertigungsaufträge, Bestände und Lieferantendaten im ERP bestimmen, was heute in der Halle läuft. Ist die ERP-Datenbank weg, steht die Planung.
Regeln und Pflichten
Was Produkthaftung, Maschinenverordnung und Steuerrecht von Herstellern verlangen
Zusammengefasst aus den Quellen am Ende dieser Seite. Das ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung.
Produkthaftung: zehn Jahre ab Inverkehrbringen (§ 13 ProdHaftG)
Nach § 13 Abs. 1 ProdHaftG erlischt der Anspruch aus § 1 zehn Jahre nach dem Zeitpunkt, an dem der Hersteller das Produkt in den Verkehr gebracht hat, außer ein Rechtsstreit oder Mahnverfahren ist anhängig. Wer in dieser Zeit belegen muss, wie ein Produkt konstruiert und geprüft wurde, braucht Zeichnungen, Prüfprotokolle und Freigaben. [1]
Maschinenverordnung: technische Unterlagen mindestens zehn Jahre
Nach Art. 10 Abs. 3 der Verordnung (EU) 2023/1230 bewahren Hersteller die technischen Unterlagen und die EU-Konformitätserklärung mindestens zehn Jahre für die Marktüberwachungsbehörden auf. Die Verordnung gilt ab 20. Januar 2027 und löst die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG ab. [2]
Steuerliche Unterlagen: 6, 8 und 10 Jahre
§ 147 Abs. 3 AO und § 257 Abs. 4 HGB verlangen zehn Jahre für Bücher, Inventare und Abschlüsse, acht Jahre für Buchungsbelege und sechs Jahre für sonstige Unterlagen wie Handelsbriefe. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres. Die ERP-Datenbank gehört dazu, denn die Finanzbehörde kann nach § 147 Abs. 6 AO Einsicht in gespeicherte Daten verlangen. [4]
Konstruktionsdaten als Geschäftsgeheimnis (§ 2 GeschGehG)
Eine Information ist nur dann ein Geschäftsgeheimnis, wenn ihr Inhaber angemessene Geheimhaltungsmaßnahmen trifft (§ 2 Nr. 1 lit. b GeschGehG). Für Zeichnungen, Rezepturen und Fertigungsparameter zählt dazu, wer auf sie zugreifen kann und wohin Kopien gehen. [6]
NIS2: Maschinenbau und weitere Fertigung stehen in Anlage 2 BSIG
Anlage 2 BSIG nennt im Sektor „Verarbeitendes Gewerbe / Herstellung von Waren“ unter anderem Medizinprodukte (Nr. 5.1), Datenverarbeitungsgeräte, elektronische und optische Erzeugnisse (5.2), elektrische Ausrüstungen (5.3), Maschinenbau (5.4), Kraftwagen und Kraftwagenteile (5.5) und sonstigen Fahrzeugbau (5.6). Ab 50 Beschäftigten oder mehr als 10 Millionen Euro Jahresumsatz und Jahresbilanzsumme ist ein Unternehmen daraus eine wichtige Einrichtung (§ 28 BSIG). [7]
Wenn etwas schiefgeht
Ransomware über eine Fernwartungssitzung
Beispiel: Ein Maschinenbauer betreibt seine ERP-Datenbank und den Konstruktionsserver auf einem Hyper-V-Host. Ransomware gelangt über eine Fernwartungssitzung ins Netz und verschlüsselt den Host. Die unveränderlichen Mindtime-Backups bleiben unberührt. Das Unternehmen stellt die virtuellen Maschinen in einer isolierten Umgebung wieder her, lässt sie auf Malware scannen und startet sie auf Standby-Infrastruktur, während das Hallennetz bereinigt wird. Fällt der Betrieb unter das NIS2UmsuCG, prüft die Geschäftsleitung zudem die Meldepflichten gegenüber dem BSI.
So schützt Mindtime Ihre Daten
Backup für Fertigungsunternehmen, Workload für Workload
- VMware- und Hyper-V-BackupERP-, Datei- und Konstruktionsserver laufen meist als virtuelle Maschinen, die sich als Ganzes wiederherstellen oder auf Standby-Infrastruktur starten lassen.
- Datenbank-BackupERP und PDM halten ihre Daten in SQL Server oder ähnlichen Datenbanken, die konsistent gesichert werden müssen.
- NAS-BackupZeichnungsarchive und Maschinensicherungen auf einem Synology- oder QNAP-NAS brauchen eine Kopie außerhalb des Werks.
- Backup für Laptops und EndgeräteKonstruktionsrechner und Hallen-PCs halten Dateien, die nie auf den Server gelangen.
- Disaster RecoverySteht das ERP, steht die Fertigungsplanung, und Standby-Infrastruktur hält sie am Laufen.
- NIS2 ComplianceHersteller in gelisteten Teilsektoren ab 50 Beschäftigten müssen Backup-Management und Wiederherstellung nachweisen.
Ihre Software und was wir darum herum sichern
| SOLIDWORKS (Dassault Systèmes) | 3D-CAD-Software, deren Modelle und Zeichnungen auf Konstruktionsrechnern oder einem Fileserver liegen. Mindtime sichert beides, ein defekter Arbeitsplatzrechner kostet Sie keine Konstruktion. Ein PDM-Datentresor auf Ihrem eigenen Server wird als Server und Datenbank gesichert. |
|---|---|
| proALPHA | ERP-Software für mittelständische Fertigungsunternehmen, die es lokal und in der Cloud gibt. Läuft sie auf Ihrem eigenen Server, sichert Mindtime Server und Datenbank. Bei einer Cloud-Variante klären Sie Export und Aufbewahrung mit dem Anbieter. |
| abas ERP | ERP für mittelständische Fertiger, ebenfalls lokal oder in der Cloud betreibbar. Auf eigener Hardware schützt Mindtime Server und Datenbank, bei einem gehosteten Betrieb fragen Sie den Anbieter nach Export und Aufbewahrung. |
| CNC-Programme und Maschinenparameter | Liegen oft auf einem PC in der Halle. Mindtime sichert Windows- und Linux-PCs und Server, sodass dieser PC nicht die einzige Kopie hält. |
| Microsoft 365 oder Google Workspace | Angebote, Lieferantenkorrespondenz und Prüfberichte als Anhang. Mindtime kopiert Postfächer und Online-Dateien in eigene Rechenzentren, getrennt von der Aufbewahrung des Cloud-Anbieters. |
Vor dem Wechsel
Was Produktionsbetriebe uns zuerst fragen
Unser Produktionsnetz ist getrennt. Reicht das nicht?
Die Trennung hilft, aber Ihre Daten brauchen trotzdem eine Kopie außerhalb Ihres Netzes. Mindtime hält unveränderliche Kopien mit Object Lock und eine Air-Gap-Kopie und scannt Backups vor einer Wiederherstellung auf Malware.
Wir sichern schon auf ein NAS in der Halle.
Ein NAS im selben Gebäude teilt Brand-, Wasser- und Ransomware-Risiko mit dem Server. Mindtime sichert das NAS in eigene Rechenzentren in Deutschland und den Niederlanden, nach der 3-2-1-1-0-Regel.
Unsere Umgebung ist zu speziell für ein Standardpaket.
Für Großunternehmen gibt es individuelle Lösungen mit dem Entwicklungsteam von IT22, das wie Mindtime zur Group22 gehört. Eine kostenlose 15-minütige Demo ist der Ort, das einzugrenzen.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zum Backup für Fertigungsunternehmen
Fällt mein Fertigungsunternehmen unter NIS2?
Prüfen Sie zwei Dinge: Was stellen Sie her, und wie groß sind Sie? Anlage 2 BSIG nennt unter anderem Maschinenbau, elektrische Ausrüstungen, Kraftwagen, sonstigen Fahrzeugbau, elektronische und optische Erzeugnisse sowie Medizinprodukte. Ab 50 Beschäftigten oder mehr als 10 Millionen Euro Jahresumsatz und Jahresbilanzsumme sind Sie dann eine wichtige Einrichtung. Kleinere Betriebe sind meist nicht betroffen, werden aber von Kunden unter NIS2 als Lieferant befragt.
Wie lange müssen wir CAD- und Konstruktionsdaten aufbewahren?
Für technische Unterlagen unter der Maschinenverordnung nennt Art. 10 Abs. 3 mindestens zehn Jahre. Produkthaftungsansprüche erlöschen nach § 13 ProdHaftG zehn Jahre nach dem Inverkehrbringen. Ihre CAD-Modelle stützen diese Unterlagen, bewahren Sie sie mindestens so lange auf. Legen Sie die Frist je Produktlinie fest und prüfen Sie, ob Ihre Backups den Zeitraum abdecken.
Können wir die Wiederherstellung testen, ohne die Produktion anzuhalten?
Ja. Ein DR-Test von Mindtime läuft auf Standby-Infrastruktur, nicht auf Ihren Produktivsystemen. Der erste Test-Failover findet in der Regel innerhalb von 10 Tagen nach dem Start statt, danach vierteljährlich. Das ergibt auch einen Nachweis über Ihre Wiederherstellungstests.
Welche Systeme in einem Werk kann Mindtime schützen?
Virtuelle Maschinen auf VMware, Hyper-V und Proxmox, Linux-Server, SQL-Server-, MySQL-, PostgreSQL-, MariaDB- und Oracle-Datenbanken, Synology- und QNAP-NAS, Windows-, macOS- und Linux-Arbeitsplätze, Microsoft 365, Google Workspace sowie Workloads in AWS, Azure und Google Cloud. Die Maschinensteuerungen selbst sichert Mindtime nicht. Sichern Sie deren Programme von einem PC aus.
Sind die Backup-Daten verschlüsselt und der Zugriff kontrolliert?
Ja. Mindtime verschlüsselt Daten bei der Übertragung mit AES-256 und verlangt MFA für administrative Aktionen. Die Backups liegen ausschließlich in eigenen Tier-III-Rechenzentren in Deutschland und den Niederlanden. Mindtime ist ISO-27001- und NEN-7510-zertifiziert; NEN 7510 ist die niederländische Norm für Informationssicherheit im Gesundheitswesen. Zu jedem Vertrag gehört ein AVV.
Mit Ihren eigenen Daten
15-minütige Demo vereinbaren
Wir zeigen Ihnen ein Backup und eine Wiederherstellung und beantworten Ihre Fragen auf Deutsch, Niederländisch oder Englisch. Kein Callcenter im Ausland, keine Chatbots.