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Planung, Medien und IT

Backup für Medienunternehmen: Redaktionsarchiv, Quellenpost und Schnittmaterial

Mindtime sichert Redaktionsserver, CMS-Datenbank, Schnitt-NAS, Laptops der Reporter und Google Workspace oder Microsoft 365. Die Kopien liegen unveränderlich in eigenen Rechenzentren in Deutschland und den Niederlanden, eine Air-Gap-Kopie bleibt getrennt.

Auf Deutsch, Niederländisch oder Englisch.

Zwei Menschen arbeiten an Schreibtischen in einem hellen Büro
  • DE · NLGespeichert ausschließlich in eigenen Tier-III-Rechenzentren in Deutschland und den Niederlanden
  • UnveränderlichObject-Lock-Speicher plus eine Air-Gap-Kopie; wir prüfen jeden Backup-Job
  • ISO 27001 · NEN 7510Zertifiziert nach ISO 27001 und NEN 7510, der niederländischen Norm für Informationssicherheit im Gesundheitswesen; ein AVV zu jedem Vertrag
  • DE · NL · ENSupport von Menschen, kein Callcenter im Ausland, keine Chatbots

Die kurze Antwort

Ein Backup für Medienunternehmen schützt, was sich nicht neu produzieren lässt: das veröffentlichte Archiv, die Post mit Informanten und das Rohmaterial von Drehs. Mindtime speichert unveränderliche Kopien von Servern, NAS, Laptops und Google Workspace oder Microsoft 365 in eigenen Tier-III-Rechenzentren in Deutschland und den Niederlanden und prüft jeden Backup-Job.

Was auf dem Spiel steht

Was eine Redaktion nicht ersetzen kann

  • Laufende Beiträge und das veröffentlichte Archiv

    Entwürfe, Recherchenotizen und das Archiv hinter Ihrer Website sind Jahre Redaktionsarbeit. Gehen CMS-Datenbank oder Redaktionslaufwerk verloren, fehlt auch der Beleg, was Sie wann veröffentlicht haben.

  • Korrespondenz mit Informanten

    Mails, Notizen und Aufnahmen von Quellen gehören zu den empfindlichsten Daten, die Sie halten. Sie müssen sie wiederherstellen können und genau wissen, wer an die Kopien kommt.

  • Footage, Ton und Foto-Originale

    Rohmaterial, Interviewaufnahmen und Original-Fotos sind oft die einzige Kopie eines Moments. Fällt ein Laufwerk aus oder verschlüsselt Ransomware den Schnittspeicher, gibt es keinen zweiten Dreh.

Regeln und Pflichten

Was Zeugnisverweigerungsrecht, UrhG und HGB für Medienhäuser bedeuten

Zusammengefasst aus den Quellen am Ende dieser Seite. Das ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung.

  1. Redakteure dürfen Quellen schützen (§ 53 StPO)

    Nach § 53 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 StPO dürfen Personen, die berufsmäßig an Presse, Rundfunk, Film oder Informations- und Kommunikationsdiensten mitwirken, das Zeugnis verweigern. Das umfasst nach Absatz 1 und 2 die Person des Informanten und die Inhalte vertraulicher Mitteilungen. Wer Quellenpost sichert, muss deshalb genau regeln, wer auf Kopien zugreifen darf. [1]

  2. Redaktionsräume und Archive sind gegen Beschlagnahme geschützt (§ 97 StPO)

    § 97 Abs. 5 StPO verbietet die Beschlagnahme von Inhalten, die sich im Gewahrsam von Zeugnisverweigerungsberechtigten oder der Redaktion, des Verlags, der Druckerei oder der Rundfunkanstalt befinden. Der Schutz hat Ausnahmen, etwa bei dringendem Verdacht der Beteiligung. Fragen Sie Ihre Rechtsberatung, wie das für Backups bei Dienstleistern gilt. [2]

  3. Fotos und Filme sind geschützte Werke (§ 2 UrhG)

    § 2 Abs. 1 Nr. 5 und 6 UrhG nennen Lichtbildwerke und Filmwerke als geschützte Werke. Einfache Lichtbilder schützt § 72 UrhG, das Recht erlischt nach Absatz 3 50 Jahre nach dem Erscheinen. Original-Dateien samt Metadaten sind Ihr Beleg, wer wann aufgenommen hat. [4]

  4. Rechnungen und Verlagsverträge (§ 257 HGB)

    Handelsbücher und Jahresabschlüsse bewahren Kaufleute nach § 257 Abs. 1 und 4 HGB zehn Jahre auf, Buchungsbelege acht Jahre, Handelsbriefe sechs Jahre. Honorarabrechnungen mit freien Autoren und Anzeigenverträge zählen dazu. [5]

Wenn etwas schiefgeht

Freitagabend ist das Redaktions-NAS verschlüsselt

Beispiel: An einem Freitagabend verschlüsselt Ransomware das NAS eines regionalen Verlags und zugleich die USB-Platte, auf die die Redakteure wöchentlich kopierten. Wochenendausgabe, Fotoarchiv und ein Ordner mit Interviewaufnahmen sind unlesbar. Die Mindtime-Kopien des Verlags sind unveränderlich, eine davon liegt per Air Gap getrennt, und sie sind unberührt. Nach dem Malware-Scan stellt die Redaktion zuerst die dringenden Dateien in einer isolierten Umgebung wieder her und klärt mit ihrem Datenschutzbeauftragten, ob eine Meldung nötig ist. Dieses Beispiel ist erfunden.

So schützt Mindtime Ihre Daten

Backup für Medienunternehmen, Workload für Workload

Ihre Software und was wir darum herum sichern

WordPressEine WordPress-Seite besteht aus Dateien auf dem Webserver und einer Datenbank, und für eine volle Wiederherstellung brauchen Sie beides. Läuft sie auf Ihrem eigenen Linux-Server, sichert Mindtime diesen Server samt Datenbank.
TYPO3Open-Source-CMS, das viele Verlage und Medienhäuser betreiben. Läuft es auf Ihrem Server, sichert Mindtime den Server und die Datenbank. Bei gehostetem TYPO3 fragen Sie den Anbieter nach Export und Aufbewahrung.
DaVinci Resolve (Blackmagic Design)Projekte liegen in Projektbibliotheken, lokal, auf einem gemeinsamen Datenbankserver oder in Blackmagic Cloud. Mindtime sichert die Workstations, Server und NAS, die Projekte und Medien halten.
Adobe Premiere ProProjektdateien und Medien auf Schnittplätzen oder gemeinsamem Speicher fallen unter das Endgeräte- und NAS-Backup von Mindtime.
Synology- oder QNAP-NASSchnittspeicher und Fotoarchive stehen oft auf einem NAS. Mindtime hält davon eine unveränderliche Kopie an anderem Ort.

Google Workspace

Google-Workspace-Backup für Medienunternehmen

Redaktionen nutzen Gmail für Kontakte zu Quellen und freien Autoren, Drive für Entwürfe und geteilte Ordner je Ressort oder Produktion. Papierkorb und Vault dienen der Wiederherstellung im Alltag und Aufbewahrungspflichten, ein unabhängiges Backup der Redaktion sind beide nicht.

  • Drive löscht Elemente nach 30 Tagen im Papierkorb automatisch. Leert ein Nutzer ihn, kann ein Administrator die Elemente 25 Tage lang wiederherstellen.
  • Wird ein Nutzer gelöscht, entfernt Google alle Daten des Kontos. Ein Administrator kann die Drive-Dateien innerhalb von 20 Tagen zurückholen.
  • Laut Googles eigenem FAQ ist Vault nicht als Backup- oder Archivwerkzeug gedacht.
  • Mindtime kopiert Gmail und Drive in eigene Tier-III-Rechenzentren in Deutschland und den Niederlanden. Mit dem 7-Tage-Test prüfen Sie vorab eine Wiederherstellung.

Vor dem Wechsel

Was Redaktionen uns zuerst fragen

  • Dürfen wir Quellenmaterial einem Dienstleister anvertrauen?

    Das müssen Sie selbst abwägen. Mindtime sichert in eigenen Rechenzentren, schützt administrative Zugriffe mit Mehrfaktor-Authentifizierung (MFA), verschlüsselt die Übertragung mit AES-256 und schließt mit Ihnen einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) ab. Welche Ordner Sie ausnehmen, entscheiden Sie.

  • Unser Archiv ist viel zu groß für ein Backup.

    Die Menge entscheidet über Dauer und Aufbewahrung der ersten Kopie, nicht darüber, ob sie möglich ist. Wir klären in der Demo mit Ihnen, welche Bestände zuerst gesichert werden, etwa CMS-Datenbank und aktuelle Projekte vor dem Rohmaterial von früher.

  • Wir synchronisieren schon alles mit Google Drive.

    Synchronisation kopiert auch Löschungen und Verschlüsselung. Google löscht Dateien 30 Tage nach dem Papierkorb und stellt gelöschte Konten nur 20 Tage lang wieder her. Mindtime hält eine Kopie außerhalb von Google.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Backup für Medienunternehmen

Warum sollte eine Redaktion Google Workspace sichern?

Weil Gmail und Drive Quellenkontakte, Entwürfe und Ressortordner enthalten, und Google Papierkorb und Vault nicht als Backup gedacht hat. Löscht jemand ein Konto, bleiben dem Administrator 20 Tage. Mindtime hält eine eigene Kopie in Deutschland und den Niederlanden.

Brauchen die Laptops der Reporter ein Backup, wenn sie in der Cloud arbeiten?

Ja, sobald Material lokal liegt: Aufnahmen, Rohschnitt, Skizzen, die noch nicht synchronisiert sind. Das Endgeräte-Backup von Mindtime sichert diese Stände, auch wenn ein Laptop gestohlen wird oder ausfällt.

Fällt ein Medienunternehmen unter NIS2?

Meist nicht. Presse, Verlage und Produktion stehen weder in Anlage 1 noch in Anlage 2 BSIG. Anlage 2 nennt Anbieter von Online-Marktplätzen, Suchmaschinen und sozialen Netzwerken als wichtige Einrichtungen. Betreiben Sie eine solche Plattform und haben Sie mindestens 50 Beschäftigte oder mehr als 10 Millionen Euro Umsatz und Bilanzsumme, prüfen Sie Ihre Betroffenheit mit dem BSI-Werkzeug. Mindtime unterstützt nur beim Backup-Teil.

Wie geht Mindtime mit Ransomware auf dem Schnittspeicher um?

Die Backups sind per Object Lock unveränderlich, eine Air-Gap-Kopie liegt getrennt, und Mindtime scannt Backups auf Malware. Sie stellen in einer isolierten Umgebung wieder her und fangen mit dem an, was die nächste Ausgabe braucht.

Können wir weiter veröffentlichen, wenn unsere Server ausfallen?

Mit Disaster Recovery hält Mindtime eine Standby-Infrastruktur bereit. Den ersten Test-Failover führen wir in der Regel innerhalb von 10 Tagen aus, danach testen wir vierteljährlich. Versprechen zur Wiederherstellungszeit geben wir nicht.

Wie fangen wir an?

Vereinbaren Sie eine kostenlose 15-minütige Demo. Google Workspace und Microsoft 365 können Sie 7 Tage kostenlos testen. Der Support antwortet auf Deutsch, Niederländisch und Englisch, und mit Menschen statt mit Chatbots.

Mit Ihren eigenen Daten

15-minütige Demo vereinbaren

Wir zeigen Ihnen ein Backup und eine Wiederherstellung und beantworten Ihre Fragen auf Deutsch, Niederländisch oder Englisch. Kein Callcenter im Ausland, keine Chatbots.